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Donnerstag, 12. April 2012

Sonos Controller 3.7 in VirtualBox

Leider ist der Sonos Controller nicht für Linux verfügbar und läuft seit der neusten Version 3.7 auch nicht mehr unter Wine. Daher nutze ich den Sonos Controller 3.7 jetzt unter Windows 7 in einer VirtualBox.

Die Installation klappte problemlos, jedoch hat der Controller den Player nicht gefunden, obwohl ich mit Android auf ihn zugreifen konnte.
Das Problem lag bei mir daran, dass ich NAT als Netzwerkadapter in meiner virtuellen Maschine eingerichtet hatte.

Lösung: In der virtuellen Maschine unter Geräte -> Netzwerkadapter... bei Angeschlossen an muss Netzwerkbrücke ausgewählt werden. Anschließend habe ich bei Name noch eth0 ausgewählt. Und schon hat es auf Anhieb funktioniert!

Netzwerkkonfiguration unter VirtualBox

Interessanter Thread zum Thema Sonos unter Linux im Sonos-Forum: Sonos Update to 3.7 and Linux

Sonntag, 24. Oktober 2010

Amarok mit Android fernsteuern

Mit einem Android-Smartphone lässt sich der Amarok-Mediaplayer von KDE ganz einfach fernsteuern.
Das geht mit Android Amarok2 Remote. Es benötigt nur eine kleine (ca. 67 kB große) Android-Anwendung und ein Amarok-Skript, das einen Server startet.

Der Market-Link der Android-Anwendung: market://search?q=pname:org.h0lger.amarok2remote
QR-Code für die Anwendung


Das Amarok-Skript kann hier runtergeladen werden: http://amarok2remote.h0lger.de/downloads/amarok_plugin/. Es lässt sich einfach über Extras -> Skript-Verwaltung -> Skript installieren installieren, dann ist ein Neustart von Amarok notwendig.

Der Amarok-Server läuft standardmäßig auf Port 8484, dies lässt sich jedoch in der Datei /home/user/.kde4/share/apps/amarok/scripts/android-amarok2-remote/conf.js ändern.

Anschließend muss nur noch in der Android-App unter Menu -> Settings -> Remote server die IP-Adresse des Computers und der Port angegeben werden, bspw. 192.168.1.20:8484. Dann kann man mit der App die Musiksammlung durchsuchen, Titel an die Playlist anhängen und Aktionen wie Pause/Nächster Titel/Vorheriger Titel/Lauter/Leiser betätigen. Es wird sogar das Coverbild von Amarok (falls vorhanden) angezeigt.

Wenn die Android-App keine Verbindung herstellen kann, muss gegebenenfalls noch der passende TCP-Port in der Computer-Firewall geöffnet werden. Wie das unter openSUSE funktioniert, wird hier erläutert.

Viel Spaß mit dieser kleinen unkomplizierten App.

Donnerstag, 10. September 2009

Titel von Creative Zen zu Last.fm scrobbeln

Weder Mediaplayer wie Songbird, Amarok, Winamp oder Windows Media Player, noch die Creative-eigene Übertragungssoftware bieten eine Möglichkeit, um die gespielten Titel zu scrobbeln und auf last.fm verfügbar zu machen. Dies funktioniert mit dem Programm Zenses ziemlich gut. Dabei gibt es nur einen Nachteil: Die Creative Zen Player speichern nur die Anzahl der Wiedergaben und nicht den Zeitpunkt. Das bedeutet, dass man die Zeitpunkte der einzelnen Wiedergaben nachträglich eingeben muss. Dadurch enthält der Verlauf der gespielten Titel zwar keine realistischen Daten mehr, aber die Statistik bzw. die Charts stimmen.

Unter Windows XP/Vista kann man die Daten mit dem Programm Zenses übertragen. Es unterstützt die meisten Player von Creative und einzelne Player von Archos, iriver, SanDisk,... Eine Liste der unterstützten Geräte siehe hier: http://www.lastfm.de/group/Zenses/forum/51639/_/304291
Benötigt wird der Windows Media Player 11 und das Microsoft .NET Framework. Zenses steht neben einer 32-bit auch in einer 64-bit-Version zur Verfügung. Installiert werden muss das Programm nicht, es reicht die ZIP-Datei zu entpacken und Zenses.exe zu starten.

Vor dem Starten verbindet man den MP3-Player wie gewohnt mit dem PC. Hinweis: Zenses erkennt nur die Titel, die seit dem letzten Verbinden des MP3-Players mit Zenses gespielt worden. D.h., dass man den Player zuerst einmal verbinden muss, bevor das Scrobbeln mit Zenses funktioniert.
Das Scrobbeln an sich ist ziemlich einfach. Lediglich den Benutzernamen und das Passwort eingeben, sowie die Zeitstempel anpassen. Etwas seltsam ist, dass Zenses die gespielten Musikdateien in keiner mir ersichtlichen Art sortiert, sondern einfach irgendwie aneinander reiht. Jetzt muss der Zeitpunkt eingegeben werden, bei dem der erste Titel als "gespielt" angezeigt werden soll und der Abstand, in dem die anderen Titel ihren Zeitstempel erhalten. Mit einem Klick auf Update werden die Änderungen übernommen. Man sollte anhand seiner last.fm-History aber kontrollieren, dass sich keine Titel ins Gehege kommen, d.h. die Zeitstempel sollten nicht so gelegt sein, dass sie auf bereits gespielte Titel fallen. Mit Send to last.fm werden die Titel nun gescrobbelt (Zenses bei der Firewall für's Internet freigeben!).

Screenshot Zenses

Insgesamt ein nicht ganz ausgereiftes Programm, aber aktuell die einzige einfache Möglichkeit, Titel von Creative Zen Playern zu last.fm zu scrobbeln.


Download-Links:

Sonntag, 14. Juni 2009

Mediaplayer Songbird

Songbird IconIch benutze mitterweile seit 2 Jahren den Mediaplayer Songbird. Vorher war ich lange auf der Suche nach einem "guten" Audioplayer. Ich suchte einen Player, der intuitiv (ohne überladene Bedienoberfläche) zu bedienen ist, kein proprietäres Format wie iTunes verwendet, sich gut erweitern lässt und eine gute Performance bietet.

Da bin ich auf den Open Source-Player Songbird gestoßen, der auf dem Mozilla-Projekt basiert und viele Ähnlichkeiten zu Firefox aufweißt. Damals in der Version 0.2 noch sehr absturzgefährdet, mittlerweile in der Version 1.1 sehr stabil.
Die Vorzüge sind neben Unabhängigkeit die freie Verfügbarkeit für viele Betriebssysteme durch Open Source und jede Menge Erweiterungen durch eine große Community. Die Erweiterungen lassen sich genauso einfach wie bei Firefox installieren.

Die Oberfläche ist ähnlich wie bei iTunes, intuitiv zu bedienen und lässt sich durch zahlreiche Erweiterungen ("Add-ons") optisch und funktionell verändern und erweitern. Standardmäßig lassen sich Songs über die von iTunes bekannte Listenansicht auswählen. Eine Ansicht für die aktuell gespielten Titel muss leider erst mit dem Add-on Now Playing List nachgerüstet werden. Weitere Plugins, die die Oberfläche erweitern sind zum Beispiel die Add-ons MediaFlow oder Album View zu nennen, die den Player um eine Coveransicht erweitern. Mit dem Song Notifier erhält man bei jedem Songwechsel den Titel und Ähnliches am Bildschirmrand eingeblendet (das Add-on lässt sich beliebig konfigurieren).
Songbird spielt von Haus aus MP3, MP4, OGG, FLAC und noch vieles mehr. Quicktime- und Windows Media-Dateien lassen sich unter Windows über Add-ons abspielen. Audio-CDs können aktuell nicht abgespielt werden, dieses Feature soll aber demnächst integriert werden. Audiodateien lassen sich nicht nur manuell importieren, Songbird kann auch automatisch einen Ordner auf Änderungen überwachen.
Sehr gut ist auch die Unterstützung für iPods und MTP-Player (z.B. Creative Zen, leider nur unter Windows) per Add-on. Hier werden die herstellereigenen Musikübertragungsprogramme wie iTunes endlich überlüssig.
Durch andere Add-ons lassen sich z.B. automatisch Songtexte anzeigen oder eine Last.fm-Unterstützung integrieren.
Songbird bietet außerdem noch einen integrierten Browser, der wie Firefox funktioniert. Die Besonderheit ist eine Leiste am unteren Bildschirmrand, in der alle auf der Webseite verfügbaren Musikdateien aufgelistet sind. Somit lassen sich Musikdateien direkt streamen und einfach auf der Festplatte abspeichern. Auch der Browser lässt sich erweitern.

Insgesamt ist mit Songbird ein sehr guter multifunktionaler Mediaplayer für Windows, Linux und Mac verfügbar. Ich kann ihn nur empfehlen, denn ich benutze zum Musikhören keine andere Software mehr. Durch die über 400 Add-ons ergeben sich große Erweiterungsmöglichkeiten, sodass man alles benötigte hinzufügen kann und das Programm immer schön schlank bleibt.

Download unter: http://getsongbird.com/