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Samstag, 14. November 2009

Linux: kein Internet nach VPN

Ich habe in meinem openSUSE-System eine VPN-Verbindung eingerichtet. Dies habe ich mit Hilfe des vpnc-Pakets getan. Zur Konfiguration und besseren Handhabung habe ich zusätzlich das kvpnc-Paket benutzt.
Zuerst funktionierte das Herstellen und Beenden der VPN-Verbindung unter Linux perfekt. Doch nach einiger Zeit hatte ich keinen Zugriff mehr auf das Internet, nachdem ich die VPN-Verbindung beendet habe. Weder das Deinstallieren von vpnc und kvpnc, noch das Deaktivieren und Aktivieren des Netzwerksadapters hat etwas geholfen.

Lösung: Durch das Anschauen der Konfigurationsdatei /etc/resolv.conf ist mir aufgefallen, dass dort als nameserver der alte Einwahlserver des VPN steht. Mit dem Befehl

# netconfig update -f

kann der Fehler in /etc/resolv.conf wieder behoben werden. Anschließend hat die Internetverbindung wieder wunderbar funktioniert.
resolv.conf ist für die Namensauflösung unter Linux da. Wenn dort falsche Daten eingetragen sind, können die aufgerufenen URLs nicht zu IP-Adressen aufgelöst werden. Weitere Infos siehe Linux-Kompendium.

Donnerstag, 10. September 2009

Titel von Creative Zen zu Last.fm scrobbeln

Weder Mediaplayer wie Songbird, Amarok, Winamp oder Windows Media Player, noch die Creative-eigene Übertragungssoftware bieten eine Möglichkeit, um die gespielten Titel zu scrobbeln und auf last.fm verfügbar zu machen. Dies funktioniert mit dem Programm Zenses ziemlich gut. Dabei gibt es nur einen Nachteil: Die Creative Zen Player speichern nur die Anzahl der Wiedergaben und nicht den Zeitpunkt. Das bedeutet, dass man die Zeitpunkte der einzelnen Wiedergaben nachträglich eingeben muss. Dadurch enthält der Verlauf der gespielten Titel zwar keine realistischen Daten mehr, aber die Statistik bzw. die Charts stimmen.

Unter Windows XP/Vista kann man die Daten mit dem Programm Zenses übertragen. Es unterstützt die meisten Player von Creative und einzelne Player von Archos, iriver, SanDisk,... Eine Liste der unterstützten Geräte siehe hier: http://www.lastfm.de/group/Zenses/forum/51639/_/304291
Benötigt wird der Windows Media Player 11 und das Microsoft .NET Framework. Zenses steht neben einer 32-bit auch in einer 64-bit-Version zur Verfügung. Installiert werden muss das Programm nicht, es reicht die ZIP-Datei zu entpacken und Zenses.exe zu starten.

Vor dem Starten verbindet man den MP3-Player wie gewohnt mit dem PC. Hinweis: Zenses erkennt nur die Titel, die seit dem letzten Verbinden des MP3-Players mit Zenses gespielt worden. D.h., dass man den Player zuerst einmal verbinden muss, bevor das Scrobbeln mit Zenses funktioniert.
Das Scrobbeln an sich ist ziemlich einfach. Lediglich den Benutzernamen und das Passwort eingeben, sowie die Zeitstempel anpassen. Etwas seltsam ist, dass Zenses die gespielten Musikdateien in keiner mir ersichtlichen Art sortiert, sondern einfach irgendwie aneinander reiht. Jetzt muss der Zeitpunkt eingegeben werden, bei dem der erste Titel als "gespielt" angezeigt werden soll und der Abstand, in dem die anderen Titel ihren Zeitstempel erhalten. Mit einem Klick auf Update werden die Änderungen übernommen. Man sollte anhand seiner last.fm-History aber kontrollieren, dass sich keine Titel ins Gehege kommen, d.h. die Zeitstempel sollten nicht so gelegt sein, dass sie auf bereits gespielte Titel fallen. Mit Send to last.fm werden die Titel nun gescrobbelt (Zenses bei der Firewall für's Internet freigeben!).

Screenshot Zenses

Insgesamt ein nicht ganz ausgereiftes Programm, aber aktuell die einzige einfache Möglichkeit, Titel von Creative Zen Playern zu last.fm zu scrobbeln.


Download-Links:

Mittwoch, 2. September 2009

Online Chat Client - Meebo

Wenn man unterwegs ist und trotzdem über das eigene ICQ-/MSN-/Yahoo-Konto chatten will, muss man eine Online Chat-Plattform benutzen. Meebo ist eine solche.
Meebo kann fast mit allen Chat-Protokollen, darunter ICQ, MSN, Yahoo, Google Talk, Jabber, Facebook, AIM und Myspace. Der Dienst ist kostenlos - es erscheint während des Chattens nur eine 3cm hohe Werbung am unteren Bildschirmrand, die man ausblenden kann.
Screenshot: Meebo Login Screen
Meebo kann man generell ohne Anmeldung nutzen, es besteht jedoch die Möglichkeit sich kostenlos einen Account anzulegen. Dieser speichert dann sämtliche Zugangsdaten und Chatprotokolle, Vertrauen in den Service ist gefragt. Das ist ganz praktisch, so kann man mit einem Login gleich in beliebig vielen Konten online sein.
Die Chatfenster werden auf einer Art eigenem "Chat-Desktop" dargestellt (siehe Screenshot unten), sie lassen sich aber auch als eigenes Fenster auskoppeln. Über Meebo sind auch Audio-/Video-Chats und das Versenden von Dateien möglich (habe ich jedoch noch nicht getestet). Außerdem kann man sich mit dem Status Unsichtbar anmelden, sodass niemand sieht, dass man sich anmeldet. Zusätzlich kann man auch Statusnachrichten eingeben und auch dauerhaft speichern.
Screenshot: Meebo Chat
Es gibt für Meebo auch ein Firefox Add-on (siehe links in beiden Screenshots). Dann wird man per Popup in der rechten unteren Ecke und/oder über die ausblendbare Meebo-Sidebar über neue Nachrichten informiert. Meebo meldet sich optional auch per Ton (auch ohne das Add-on).

Insgesamt ist Meebo ein komfortabler Service zum online chatten, der sich meiner Meinung nach besser als die protokolleigenen Web-Chats wie ICQ2Go oder MSN Web Messenger bedienen lässt. Für zu Hause eignet sich ein "richtiger" Chat-Client aber besser.

Dienstag, 1. September 2009

Begriff-Definitionen mit Google nachschlagen

Wenn man einfach nur die Definition eines Begriffs sucht, bietet Google hierfür eine praktische Funktion an.
Man muss nur define: und dann den Begriff eingeben. Google gibt direkt diverse Definitionen aus dem Web inklusive Quellen aus, sodass man nicht erst viele Seiten durchforsten muss.

Beispiel (siehe Screenshot): Für die Definition von "Blog" muss man define:blog eingeben.
Screenshot Google: Definition suchen

Montag, 24. August 2009

Duplicate Content erkennen mit Copyscape

Duplicate Content ist ein Problem, da Webseiten mit kopiertem Inhalt von Suchmaschinen wie Google in den SERPs abgestraft werden. Auf der anderen Seite will man nicht, dass andere Leute einfach Kopien von eigenen Inhalten/Artikeln erstellen.
Der Webdienst Copyscape hilft beim Auffinden von Inhaltskopien auf anderen Webseiten. Einfach die zu überprüfende Webseite eingeben und Copyscape zeigt andere Webseiten an, die große Teile identischen Inhalt mit dieser Seite haben.

Die beiden Screenshots zeigen ein kleines Beispiel vom 19.08.2009, in dem Duplikate der aktuellen GNU Lizenz gesucht werden:
Ergebnisseite von Copyscape
Die Übereinstimmung mit der geprüften Seite zeigt Copyscape so an:
Analyse einer Webseitenkopie mit Copyscape
Zu beachten ist, dass Copyscape nicht alle Inhalte im Web kennt und dass diese Überprüfung nur einen Anhaltspunkt gibt.

Mittwoch, 8. Juli 2009

Flash Cookies löschen und blocken

Flash-Cookies (oder Local Shared Objects, LSO) sind eine immer häufiger verwendete Art Cookies, die jedoch im Unterschied zu den normalen HTTP-Cookies kaum bekannt sind. Sie können unbegrenzt lange auf dem Computer browserunabhängig gespeichert werden. Youtube verwendet Flash-Cookies beispielsweise um die Lautstärkeneinstellung zu speichern. Aber auch Amazon, Google und Twitter setzen sie ein. Das Problem ist, dass Flash-Cookies nicht mit der normalen Browserverwaltung gelöscht werden. Wer denkt, dass er mit dem Private Daten löschen von Firefox alle Daten los ist, täuscht sich. Die Flash-Cookies bleiben davon unberührt.
Es gibt jedoch einen Weg, die unliebsamen Flash-Cookies zu löschen. Auf der Webseite des Flash Player Einstellungsmanager unter dem Tab Website-Speichereinstellungen kann man sie entfernen:
http://www.macromedia.com/support/documentation/de/flashplayer/help/settings_manager07.html
Dort kann man in dem Flash Player Einstellungsmanager (der kein Bild ist) die Cookies der besuchten Webseiten löschen. Weiterhin kann man im Einstellungsmanager unter Globale Speichereinstellungen generell verbieten, dass Flash-Anwendungen Dateien auf dem Computer ablegen dürfen.

Unter Firefox gibt es noch einen anderen Weg, sich vor ungeliebten Flash-Cookies zu schützen: Mit dem Firefox Add-on Flashblock kann man alle Flash-Anwendungen schon vor dem Starten blocken, was zusätzlich Sicherheitsrisikos durch unerwünschte Flash-Anwendungen verringert. Statt der Flash-Anwendung erscheint nur ein leerer Kasten (siehe Screenshot für Flashblock bei last.fm). Durch Klicken darauf kann man die Flash-Anwendung trotzdem starten und Ausnahmen für Webseiten hinzufügen.
Flashblock bei last.fm
Ich bevorzuge die Methode, alle Flash-Anwendungen mit Flashblock zu blocken und nur Seiten wie Youtube oder last.fm zuzulassen - wo man halt Flash benötigt. Anschließend ab und zu die Flash-Cookies zu löschen schadet auch dann nicht.

Montag, 6. Juli 2009

Homepage-Analyse mit Seitenreport

Auf seitenreport.de kann man ganz einfach die eigene Homepage analysieren lassen. Der Dienst ist komplett kostenlos, bietet eine Menge Möglichkeiten und ist somit perfekt für jeden Webmaster, der seine Webseite noch etwas "tunen" möchte oder sich mit Suchmaschinenoptimierung beschäftigt.
Seitenreport analysiert die technische Struktur, d.h. Doctype, HTML-Fehler, CSS-Fehler, Zeichenkodierung, Frameset und vieles mehr.
Seitenreport - Technische Details
Weiterhin sind auch Suchmaschinenoptimierungsaspekte wie Domainalter, PageRank, Backlinks, META-Angaben und eine kleine Linkanalyse Teil der Untersuchung.
Seitenreport - Infos zur Suchmaschinenoptimierung
Zu guter Letzt werden Zugriffszahlen, Benutzerfreundlichkeit, Datentransfervolumen und ähnliches analysiert. Für alle Analysedetails gibt es rechts eine kleine Informationsbox, die erklärt, was mit diesem Punkt gemeint ist, warum er wichtig ist und wie man ihn verbessern kann.
Zum Schluss werden alle Punkte zusammenaddiert und die Webseite im Bereich von 0% bis 100% bewertet. Wenn man sich kostenlos angemeldet hat, kann man sogar die Analyse-Ergebnisse im Bereich von einem Monat zurückverfolgen (im Screenshot die History von Usability-Ergebnissen).
Seitenreport - History Usability
Alles in allem ein tolles Tool, um eine Webseite auf Vordermann zu bringen. Zwar hat Seitenreport noch ein paar kleine Bugs und die Bewertung der einzelnen Punkte sieht jeder etwas anders, aber es gibt aktuell kaum eine andere Möglichkeit um so viele Informationen so kompakt zu sehen.

Neuer Googleak-Download

Das Programm Googleak ist nun nicht mehr unter http://www.linuxtechs.net/kruch/tb/forum/viewtopic.php?p=7610 zu erreichen.
Da das komplette TrekBuddy-Forum umgezogen ist, ist der Download von Googleak nun unter http://www.trekbuddy.net/forum/viewtopic.php?p=7610 verfügbar. Es gibt jetzt auch die Möglichkeit, sich als Gast (guest) einzuloggen. D.h., dass keine Registrierung mehr für den Download erforderlich ist.
Viel Spaß mit neuen Karten für TrekBuddy! ;)

Freitag, 3. Juli 2009

Google Webmaster-Tools mit Blogger.com

Google Webmaster-Tools ist ein sehr praktisches Tool, um die Google-Suchmaschinenergebnisse einer Webseite zu überwachen und zu optimieren. Es bietet sich die Möglichkeit, diesen Service zusammen mit einem Blogger.com-Konto (blogspot.com) zu benutzen, um die Ergebnisse für den eigenen Blog zu überwachen. Diese kleine Anleitung geht davon aus, dass die grundlegende Funktionsweise von Google Webmaster-Tools bekannt ist. Ansonsten gibt es eine Webmaster-Tools Tour.
Als Überprüfungsmethode für die Google Webmaster-Tools wählt man Meta-Tag aus.
Google Webmaster-Tools Meta-Tag Überprüfung
Nun wechselt man zu seinem Blogger.com-Konto und geht zu Layout -> HTML bearbeiten. Dort kann man unterhalb von <title><data:blog.pageTitle/></title> das Meta-Tag einfügen. Je nach verwendetem Layout kann dies vom Screenshot abweichen. Nach dem Speichern kann man die Webseite bzw. den Blog bei Google Webmaster-Tools verifizieren.
Google Webmaster-Tools in Blogger.com Layout einfügen
Als nächsten Schritt kann man eine Sitemap einreichen. Das hilft Google wirklich alle Seiten zu indizieren und keine zu "übersehen". Dies ist auch sinnvoll, wenn man gerade mehrere Posts veröffentlicht hat und Google diese schnell indizieren soll. Blogger.com bietet selbst keine sitemap.xml an und als Nutzer hat man auch keine Möglichkeit, eine solche auf den Server zu laden. Deswegen benutzen wir eine Alternative: In den Google Webmaster-Tools gehen wir zu Website-Konfiguration -> XML-Sitemaps und klicken dort auf XML-Sitemap einreichen. Als Sitemap-Datei geben wir nun atom.xml an. Dies steht für die Atom-Feed-URL (z.B. http://positronen.blogspot.com/atom.xml) und wird von Google als Sitemapersatz akzeptiert.
Google Webmaster-Tools XML-Sitemap
Mit diesen beiden Schritten kann man ganz einfach
Google Webmaster-Tools für seinen Blogger.com-Blog einrichten und alle Blog-Posts bei Google einreichen.

Freitag, 19. Juni 2009

Lesezeichen synchronisieren mit Xmarks

Mit dem Browser-Plugin Xmarks (ehemals Foxmarks) kann man ganz einfach die eigenen Browser-Lesezeichen über einen Server mit einem anderen Browser synchronisieren. Dies ist sehr praktisch, wenn man beispielsweise zu Hause und im Büro oder auf einem Computer zwischen zwei Betriebssystemen die gleichen Lesezeichen haben möchte. Außerdem hat man immer ein aktuelles Lesezeichen-Backup.
Xmarks ist komplett kostenfrei für Firefox, Internet Explorer und Safari verfügbar, man muss sich aber registrieren. Die Lesezeichen werden mit einem Klick, auf Wunsch aber auch automatisch und beim Schließen des Browsers synchronisiert.
Ein weiteres Feature ist, dass man auch ohne das Browser-Plugin auf die Lesezeichen zugreifen kann (quasi von einem Fremdrechner oder aus dem Urlaub). Sie sind nämlich auch alle im Web verfügbar: http://my.xmarks.com. Falls nicht immer alle Lesezeichen synchronisiert werden sollen, bietet Xmarks auch Synchronisationsprofile. Dort kann man beispielsweise Lesezeichen markieren, die nur zu Hause bleiben sollen oder verschiedene Symbolleisten für verschiedene Computer definieren. Zu guter Letzt ist sogar ein Interface für den Zugriff von mobilen Geräten wie Handys verfügbar: http://mobile.xmarks.com.
Xmarks bietet zusätzlich noch eine Passwortsynchronisation, die die gespeicherten Passwörter 256-bit AES-verschlüsselt überträgt. Weiterhin gibt es noch eine Funktion namens Site Info, welche in der Google Suche Ergebnisse markiert, die in letzter Zeit von anderen Nutzern als Lesezeichen abgelegt wurden und die Möglichkeit einer Bewertung der Webseite gibt. Diese Funktion lässt sich jedoch auch deaktivieren.
Wem der Gedanke nicht so angenehm ist, alle Lesezeichen irgendwo online außerhalb der eigenen Kontrolle abzulegen, bietet sich die Möglichkeit Xmarks BYOS (aktuell nur für Firefox) zu nutzen. Diese Erweiterung synchronisiert über WebDAV oder FTP mit einem eigenem Server.
Alles in allem ist Xmarks ein äußerst hilfreiches Browser-Plugin, welches ich nur weiterempfehlen kann.

Donwnload-Link: http://download.xmarks.com/download