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Donnerstag, 12. April 2012

Sonos Controller 3.7 in VirtualBox

Leider ist der Sonos Controller nicht für Linux verfügbar und läuft seit der neusten Version 3.7 auch nicht mehr unter Wine. Daher nutze ich den Sonos Controller 3.7 jetzt unter Windows 7 in einer VirtualBox.

Die Installation klappte problemlos, jedoch hat der Controller den Player nicht gefunden, obwohl ich mit Android auf ihn zugreifen konnte.
Das Problem lag bei mir daran, dass ich NAT als Netzwerkadapter in meiner virtuellen Maschine eingerichtet hatte.

Lösung: In der virtuellen Maschine unter Geräte -> Netzwerkadapter... bei Angeschlossen an muss Netzwerkbrücke ausgewählt werden. Anschließend habe ich bei Name noch eth0 ausgewählt. Und schon hat es auf Anhieb funktioniert!

Netzwerkkonfiguration unter VirtualBox

Interessanter Thread zum Thema Sonos unter Linux im Sonos-Forum: Sonos Update to 3.7 and Linux

Samstag, 22. Januar 2011

AVI-Videos zusammenfügen

Wenn man Filme oder Videos hat, die im AVI-Format größter als 700 MB sind, werden die Filme oft gesplittet.

Um AVI-Videos wieder zusammenzufügen, gibt es unter Linux ein einfaches Tool: avimerge
Das kleine Kommandozeilentool ist Teil des Transcode-Projektes: http://freshmeat.net/projects/transcode/

Benutzt wird es einfach mit
avimerge -o output.avi -i input1.avi input2.avi.

Für die Benutzung unter openSUSE muss nur das Paket transcode installiert werden, erhältlich im PackMan-Repository.

Sonntag, 24. Oktober 2010

Amarok mit Android fernsteuern

Mit einem Android-Smartphone lässt sich der Amarok-Mediaplayer von KDE ganz einfach fernsteuern.
Das geht mit Android Amarok2 Remote. Es benötigt nur eine kleine (ca. 67 kB große) Android-Anwendung und ein Amarok-Skript, das einen Server startet.

Der Market-Link der Android-Anwendung: market://search?q=pname:org.h0lger.amarok2remote
QR-Code für die Anwendung


Das Amarok-Skript kann hier runtergeladen werden: http://amarok2remote.h0lger.de/downloads/amarok_plugin/. Es lässt sich einfach über Extras -> Skript-Verwaltung -> Skript installieren installieren, dann ist ein Neustart von Amarok notwendig.

Der Amarok-Server läuft standardmäßig auf Port 8484, dies lässt sich jedoch in der Datei /home/user/.kde4/share/apps/amarok/scripts/android-amarok2-remote/conf.js ändern.

Anschließend muss nur noch in der Android-App unter Menu -> Settings -> Remote server die IP-Adresse des Computers und der Port angegeben werden, bspw. 192.168.1.20:8484. Dann kann man mit der App die Musiksammlung durchsuchen, Titel an die Playlist anhängen und Aktionen wie Pause/Nächster Titel/Vorheriger Titel/Lauter/Leiser betätigen. Es wird sogar das Coverbild von Amarok (falls vorhanden) angezeigt.

Wenn die Android-App keine Verbindung herstellen kann, muss gegebenenfalls noch der passende TCP-Port in der Computer-Firewall geöffnet werden. Wie das unter openSUSE funktioniert, wird hier erläutert.

Viel Spaß mit dieser kleinen unkomplizierten App.

Donnerstag, 10. September 2009

Titel von Creative Zen zu Last.fm scrobbeln

Weder Mediaplayer wie Songbird, Amarok, Winamp oder Windows Media Player, noch die Creative-eigene Übertragungssoftware bieten eine Möglichkeit, um die gespielten Titel zu scrobbeln und auf last.fm verfügbar zu machen. Dies funktioniert mit dem Programm Zenses ziemlich gut. Dabei gibt es nur einen Nachteil: Die Creative Zen Player speichern nur die Anzahl der Wiedergaben und nicht den Zeitpunkt. Das bedeutet, dass man die Zeitpunkte der einzelnen Wiedergaben nachträglich eingeben muss. Dadurch enthält der Verlauf der gespielten Titel zwar keine realistischen Daten mehr, aber die Statistik bzw. die Charts stimmen.

Unter Windows XP/Vista kann man die Daten mit dem Programm Zenses übertragen. Es unterstützt die meisten Player von Creative und einzelne Player von Archos, iriver, SanDisk,... Eine Liste der unterstützten Geräte siehe hier: http://www.lastfm.de/group/Zenses/forum/51639/_/304291
Benötigt wird der Windows Media Player 11 und das Microsoft .NET Framework. Zenses steht neben einer 32-bit auch in einer 64-bit-Version zur Verfügung. Installiert werden muss das Programm nicht, es reicht die ZIP-Datei zu entpacken und Zenses.exe zu starten.

Vor dem Starten verbindet man den MP3-Player wie gewohnt mit dem PC. Hinweis: Zenses erkennt nur die Titel, die seit dem letzten Verbinden des MP3-Players mit Zenses gespielt worden. D.h., dass man den Player zuerst einmal verbinden muss, bevor das Scrobbeln mit Zenses funktioniert.
Das Scrobbeln an sich ist ziemlich einfach. Lediglich den Benutzernamen und das Passwort eingeben, sowie die Zeitstempel anpassen. Etwas seltsam ist, dass Zenses die gespielten Musikdateien in keiner mir ersichtlichen Art sortiert, sondern einfach irgendwie aneinander reiht. Jetzt muss der Zeitpunkt eingegeben werden, bei dem der erste Titel als "gespielt" angezeigt werden soll und der Abstand, in dem die anderen Titel ihren Zeitstempel erhalten. Mit einem Klick auf Update werden die Änderungen übernommen. Man sollte anhand seiner last.fm-History aber kontrollieren, dass sich keine Titel ins Gehege kommen, d.h. die Zeitstempel sollten nicht so gelegt sein, dass sie auf bereits gespielte Titel fallen. Mit Send to last.fm werden die Titel nun gescrobbelt (Zenses bei der Firewall für's Internet freigeben!).

Screenshot Zenses

Insgesamt ein nicht ganz ausgereiftes Programm, aber aktuell die einzige einfache Möglichkeit, Titel von Creative Zen Playern zu last.fm zu scrobbeln.


Download-Links:

Mittwoch, 2. September 2009

Online Chat Client - Meebo

Wenn man unterwegs ist und trotzdem über das eigene ICQ-/MSN-/Yahoo-Konto chatten will, muss man eine Online Chat-Plattform benutzen. Meebo ist eine solche.
Meebo kann fast mit allen Chat-Protokollen, darunter ICQ, MSN, Yahoo, Google Talk, Jabber, Facebook, AIM und Myspace. Der Dienst ist kostenlos - es erscheint während des Chattens nur eine 3cm hohe Werbung am unteren Bildschirmrand, die man ausblenden kann.
Screenshot: Meebo Login Screen
Meebo kann man generell ohne Anmeldung nutzen, es besteht jedoch die Möglichkeit sich kostenlos einen Account anzulegen. Dieser speichert dann sämtliche Zugangsdaten und Chatprotokolle, Vertrauen in den Service ist gefragt. Das ist ganz praktisch, so kann man mit einem Login gleich in beliebig vielen Konten online sein.
Die Chatfenster werden auf einer Art eigenem "Chat-Desktop" dargestellt (siehe Screenshot unten), sie lassen sich aber auch als eigenes Fenster auskoppeln. Über Meebo sind auch Audio-/Video-Chats und das Versenden von Dateien möglich (habe ich jedoch noch nicht getestet). Außerdem kann man sich mit dem Status Unsichtbar anmelden, sodass niemand sieht, dass man sich anmeldet. Zusätzlich kann man auch Statusnachrichten eingeben und auch dauerhaft speichern.
Screenshot: Meebo Chat
Es gibt für Meebo auch ein Firefox Add-on (siehe links in beiden Screenshots). Dann wird man per Popup in der rechten unteren Ecke und/oder über die ausblendbare Meebo-Sidebar über neue Nachrichten informiert. Meebo meldet sich optional auch per Ton (auch ohne das Add-on).

Insgesamt ist Meebo ein komfortabler Service zum online chatten, der sich meiner Meinung nach besser als die protokolleigenen Web-Chats wie ICQ2Go oder MSN Web Messenger bedienen lässt. Für zu Hause eignet sich ein "richtiger" Chat-Client aber besser.

Montag, 24. August 2009

Duplicate Content erkennen mit Copyscape

Duplicate Content ist ein Problem, da Webseiten mit kopiertem Inhalt von Suchmaschinen wie Google in den SERPs abgestraft werden. Auf der anderen Seite will man nicht, dass andere Leute einfach Kopien von eigenen Inhalten/Artikeln erstellen.
Der Webdienst Copyscape hilft beim Auffinden von Inhaltskopien auf anderen Webseiten. Einfach die zu überprüfende Webseite eingeben und Copyscape zeigt andere Webseiten an, die große Teile identischen Inhalt mit dieser Seite haben.

Die beiden Screenshots zeigen ein kleines Beispiel vom 19.08.2009, in dem Duplikate der aktuellen GNU Lizenz gesucht werden:
Ergebnisseite von Copyscape
Die Übereinstimmung mit der geprüften Seite zeigt Copyscape so an:
Analyse einer Webseitenkopie mit Copyscape
Zu beachten ist, dass Copyscape nicht alle Inhalte im Web kennt und dass diese Überprüfung nur einen Anhaltspunkt gibt.

Mittwoch, 19. August 2009

Festplatten unter Windows überwachen

S.M.A.R.T. ist ein Standard, um Festplatten zu überwachen. Mit S.M.A.R.T. können Festplattendefekte frühzeitig erkannt und so vorher noch wichtige Daten gerettet bzw. die Festplatte ausgetauscht werden.
S.M.A.R.T. gibt verschiedene Werte über die Festplatte zurück, wie zum Beispiel Fehlerrate, Temperatur, Startzeit und Laufleistung. Aufgrund dieser Daten können laut einer Google-Studie 64% aller Festplattenausfälle vorausgesagt werden. Wichtig ist allerdings, das die Werte nur einen Anhaltspunkt bieten und keine sichere Voraussage ermöglichen. Deshalb sollte man trotz normaler S.M.A.R.T.-Werte nicht auf ein Backup verzichten.
Leider bietet Windows von Haus aus keine Funktion, um den Festplattenzustand auszulesen und gegebenenfalls den Benutzer zu warnen. Hier bietet sich zum Beispiel das kostenlose Tool HDD Health an. Es benötigt zum Arbeiten Adminrechte. Das Programm minimiert sich in den Tray und überwacht so im Hintergrund alle angeschlossenen Festplatten, die S.M.A.R.T.-Werte liefern.
Es zeigt auf Anhieb die Festplattengesundheit und die Temperatur aller erkannten Festplatten an (siehe Screenshot). Hier kann man auch Modell, Firmware und Seriennummer der Festplatte ablesen. In den Optionen lässt es sich so konfigurieren, dass es bei kritischer "drive health" (schließt zu hohe Temperaturen mit ein) oder wenig Speicherplatz auf der Partition ein Popup-Fenster anzeigt, einen Ton abspielt und per Netzwerk oder E-Mail darüber informiert.
Screenshot HDD Health Oberfläche und Optionen
Unter Drive sind auch detailliertere Informationen zu finden. Da sind einmal die SMART Attributes, die sämtliche S.M.A.R.T.-Werte anzeigen (Screenshot links). Außerdem gibt es auch Extended Info zu jeder Festplatte, wo viele Werte zu Eigenschaften und Modi der Festplatte angezeigt werden (Screenshot rechts).
Screenshot HDD Health S.M.A.R.T. Parameter und Festplatten-Infos
Insgesamt ist das Tool sehr praktisch, um Festplatten zu überwachen. So kann man Probleme unter Umständen schon vor dem Datenverlust erkennen.


Download-Links:

Mittwoch, 8. Juli 2009

Flash Cookies löschen und blocken

Flash-Cookies (oder Local Shared Objects, LSO) sind eine immer häufiger verwendete Art Cookies, die jedoch im Unterschied zu den normalen HTTP-Cookies kaum bekannt sind. Sie können unbegrenzt lange auf dem Computer browserunabhängig gespeichert werden. Youtube verwendet Flash-Cookies beispielsweise um die Lautstärkeneinstellung zu speichern. Aber auch Amazon, Google und Twitter setzen sie ein. Das Problem ist, dass Flash-Cookies nicht mit der normalen Browserverwaltung gelöscht werden. Wer denkt, dass er mit dem Private Daten löschen von Firefox alle Daten los ist, täuscht sich. Die Flash-Cookies bleiben davon unberührt.
Es gibt jedoch einen Weg, die unliebsamen Flash-Cookies zu löschen. Auf der Webseite des Flash Player Einstellungsmanager unter dem Tab Website-Speichereinstellungen kann man sie entfernen:
http://www.macromedia.com/support/documentation/de/flashplayer/help/settings_manager07.html
Dort kann man in dem Flash Player Einstellungsmanager (der kein Bild ist) die Cookies der besuchten Webseiten löschen. Weiterhin kann man im Einstellungsmanager unter Globale Speichereinstellungen generell verbieten, dass Flash-Anwendungen Dateien auf dem Computer ablegen dürfen.

Unter Firefox gibt es noch einen anderen Weg, sich vor ungeliebten Flash-Cookies zu schützen: Mit dem Firefox Add-on Flashblock kann man alle Flash-Anwendungen schon vor dem Starten blocken, was zusätzlich Sicherheitsrisikos durch unerwünschte Flash-Anwendungen verringert. Statt der Flash-Anwendung erscheint nur ein leerer Kasten (siehe Screenshot für Flashblock bei last.fm). Durch Klicken darauf kann man die Flash-Anwendung trotzdem starten und Ausnahmen für Webseiten hinzufügen.
Flashblock bei last.fm
Ich bevorzuge die Methode, alle Flash-Anwendungen mit Flashblock zu blocken und nur Seiten wie Youtube oder last.fm zuzulassen - wo man halt Flash benötigt. Anschließend ab und zu die Flash-Cookies zu löschen schadet auch dann nicht.

Geokoordinaten von Adressen ermitteln

Mit MyGeoPosition gibt es einen kostenlosen Dienst, der es ermöglicht die Geokoordinaten von Adressen zu ermitteln. Um beispielsweise die Geokoordinaten vom Bundestag in Berlin zu ermitteln, muss man nur Berlin, Platz der Republik 1 eingeben. Anschließend werden die Geokoordinaten bzw. Geodaten (inklusive Bundesland, PLZ und Ortsteil wenn verfügbar), die entsprechenden META-Tags für eine Webseite, die KML-Datei und mehr zurückgegeben. Für zusätzlichen Datenschutz kann man eine "Unschärfe" hinzufügen, die aber letztlich nur Nachkommastellen der Geokoordinaten ausblendet.
Das Tool eignet sich gut wenn man beim Geocachen (beispielsweise mit TrekBuddy) noch einen speziellen Ort aufsuchen möchte, von welchem man aber nur die Adresse kennt.

Montag, 6. Juli 2009

Homepage-Analyse mit Seitenreport

Auf seitenreport.de kann man ganz einfach die eigene Homepage analysieren lassen. Der Dienst ist komplett kostenlos, bietet eine Menge Möglichkeiten und ist somit perfekt für jeden Webmaster, der seine Webseite noch etwas "tunen" möchte oder sich mit Suchmaschinenoptimierung beschäftigt.
Seitenreport analysiert die technische Struktur, d.h. Doctype, HTML-Fehler, CSS-Fehler, Zeichenkodierung, Frameset und vieles mehr.
Seitenreport - Technische Details
Weiterhin sind auch Suchmaschinenoptimierungsaspekte wie Domainalter, PageRank, Backlinks, META-Angaben und eine kleine Linkanalyse Teil der Untersuchung.
Seitenreport - Infos zur Suchmaschinenoptimierung
Zu guter Letzt werden Zugriffszahlen, Benutzerfreundlichkeit, Datentransfervolumen und ähnliches analysiert. Für alle Analysedetails gibt es rechts eine kleine Informationsbox, die erklärt, was mit diesem Punkt gemeint ist, warum er wichtig ist und wie man ihn verbessern kann.
Zum Schluss werden alle Punkte zusammenaddiert und die Webseite im Bereich von 0% bis 100% bewertet. Wenn man sich kostenlos angemeldet hat, kann man sogar die Analyse-Ergebnisse im Bereich von einem Monat zurückverfolgen (im Screenshot die History von Usability-Ergebnissen).
Seitenreport - History Usability
Alles in allem ein tolles Tool, um eine Webseite auf Vordermann zu bringen. Zwar hat Seitenreport noch ein paar kleine Bugs und die Bewertung der einzelnen Punkte sieht jeder etwas anders, aber es gibt aktuell kaum eine andere Möglichkeit um so viele Informationen so kompakt zu sehen.

Freitag, 19. Juni 2009

Lesezeichen synchronisieren mit Xmarks

Mit dem Browser-Plugin Xmarks (ehemals Foxmarks) kann man ganz einfach die eigenen Browser-Lesezeichen über einen Server mit einem anderen Browser synchronisieren. Dies ist sehr praktisch, wenn man beispielsweise zu Hause und im Büro oder auf einem Computer zwischen zwei Betriebssystemen die gleichen Lesezeichen haben möchte. Außerdem hat man immer ein aktuelles Lesezeichen-Backup.
Xmarks ist komplett kostenfrei für Firefox, Internet Explorer und Safari verfügbar, man muss sich aber registrieren. Die Lesezeichen werden mit einem Klick, auf Wunsch aber auch automatisch und beim Schließen des Browsers synchronisiert.
Ein weiteres Feature ist, dass man auch ohne das Browser-Plugin auf die Lesezeichen zugreifen kann (quasi von einem Fremdrechner oder aus dem Urlaub). Sie sind nämlich auch alle im Web verfügbar: http://my.xmarks.com. Falls nicht immer alle Lesezeichen synchronisiert werden sollen, bietet Xmarks auch Synchronisationsprofile. Dort kann man beispielsweise Lesezeichen markieren, die nur zu Hause bleiben sollen oder verschiedene Symbolleisten für verschiedene Computer definieren. Zu guter Letzt ist sogar ein Interface für den Zugriff von mobilen Geräten wie Handys verfügbar: http://mobile.xmarks.com.
Xmarks bietet zusätzlich noch eine Passwortsynchronisation, die die gespeicherten Passwörter 256-bit AES-verschlüsselt überträgt. Weiterhin gibt es noch eine Funktion namens Site Info, welche in der Google Suche Ergebnisse markiert, die in letzter Zeit von anderen Nutzern als Lesezeichen abgelegt wurden und die Möglichkeit einer Bewertung der Webseite gibt. Diese Funktion lässt sich jedoch auch deaktivieren.
Wem der Gedanke nicht so angenehm ist, alle Lesezeichen irgendwo online außerhalb der eigenen Kontrolle abzulegen, bietet sich die Möglichkeit Xmarks BYOS (aktuell nur für Firefox) zu nutzen. Diese Erweiterung synchronisiert über WebDAV oder FTP mit einem eigenem Server.
Alles in allem ist Xmarks ein äußerst hilfreiches Browser-Plugin, welches ich nur weiterempfehlen kann.

Donwnload-Link: http://download.xmarks.com/download

Dienstag, 16. Juni 2009

Thunderbird unter Linux in den Tray minimieren

Das MinimizeToTray-Add-on für Thunderbird läuft leider nur unter Windows. Es gibt trotzdem einen Weg wie man Thunderbird unter Linux in den Tray minimiert, damit es nicht andauernd als Fenster geöffnet ist.
Hierzu eignet sich das Programm KDocker, das jedes beliebige Fenster in den Systemtray minimieren kann. Es reicht KDocker zu starten und dann mit der Maus auf das gewünschte Fenster zu klicken. Das Fenster verschwindet sofort in den Systemtray und lässt sich einfach per Mausklick wiederherstellen. Wenn das Fenster dann später wieder minimiert wird, geschieht dies automatisch in den Tray.
Unter openSUSE lässt sich das Paket kdocker einfach über das PackMan-Repository installieren oder direkt runterladen: http://packman.links2linux.de/package/kdocker/
Für alle anderen Distributionen gibt es das Tool direkt auf der Homepage: http://kdocker.sourceforge.net/

Karten-Navigation auf Handys mit TrekBuddy

Bei Handys gibt es eine kostenlose und einfache Art Landkarten offline anzuzeigen. Das bedeutet, dass nicht wie bei der offiziellen Google Maps-Anwendung dauerhaft Traffic durch die Datenübertragung entsteht. Karten von kostenlosen Kartendiensten im Internet (Google Maps, Open Street Maps, Virtual Earth,...) werden einfach runtergeladen und auf das Handy überspielt. Das heißt jedoch auch, dass eine gewisse Menge an freiem Speicher bereit stehen muss. Eine Deutschlandkarte mit groben Überblick (rechts oben im Bild) belegt zwar nur 2 MB, eine detaillierte Karte von Deutschland (links oben im Bild) benötigt allerdings schon um die 370 MB Speicherplatz. Wenn man nun ein Handy mit GPS-Empfänger (egal ob integriert oder angebunden) besitzt, kann man jederzeit ohne Kosten eine Landkarte aufrufen und darauf navigieren. Ich benutze TrekBuddy auf meinem Sony Ericsson K550i und einem GPS-Empfänger und es funktioniert perfekt.
TrekBuddy Screenshots
Benötigt wird das kostenlose Programm TrekBuddy. Es ist verfügbar für die meisten Handysysteme, darunter Symbian, Blackberry und Windows Mobile, sowie alle Handys, die Java-Programme ausführen können (z.B. Sony Ericsson-Handys). Es gibt auch eine Liste mit allen unterstützten Geräten.
Es bietet neben einer Kartendarstellung auch einen digitalen Kompass (links unten im Bild), Tracking- bzw. Logging-Möglichkeiten und einfache Navigation zu einem Punkt (rechts unten im Bild) oder entlang einer Route. Es verwendet zum Laden und Speichern von Routen und Punkten das universelle GPX-Format.

Zu TrekBuddy gibt es eine gute deutsche Einführung. Deswegen gehe ich jetzt hier nicht weiter auf die Installation und Konfiguration ein, da dies dort detailliert erklärt wird. Wichtig ist es, die ersten Einstellungen vorzunehmen, zum Beispiel die Ordnerstruktur zu erstellen. Wenn TrekBuddy erst einmal läuft, ist es weitgehend selbsterklärend. Durch Ausprobieren aller Knöpfe findet man schnell heraus, wie alles funktioniert. ;)

Um eine einfache Karte für TrekBuddy zu erstellen, eignet sich die Webseite GoogleMaps 2 TrekBuddy. Richtig interessant wird es aber erst bei der Erstellung von Atlanten. Ein TrekBuddy-Atlas enthält mehrere Karten in verschiedenen Zoomstufen und von verschiedenen Kartenservices. Ein Atlas lässt sich somit wesentlich einfacher benutzen, da man nicht dauernd eine neue Karte auswählen muss. Zum Erstellen eines Altanten benutzen wir das Programm Googleak, das leider nur für Windows verfügbar ist. Hierzu folgt demnächst noch ein kleines Googleak Tutorial.


Download-Links:

Sonntag, 14. Juni 2009

Mediaplayer Songbird

Songbird IconIch benutze mitterweile seit 2 Jahren den Mediaplayer Songbird. Vorher war ich lange auf der Suche nach einem "guten" Audioplayer. Ich suchte einen Player, der intuitiv (ohne überladene Bedienoberfläche) zu bedienen ist, kein proprietäres Format wie iTunes verwendet, sich gut erweitern lässt und eine gute Performance bietet.

Da bin ich auf den Open Source-Player Songbird gestoßen, der auf dem Mozilla-Projekt basiert und viele Ähnlichkeiten zu Firefox aufweißt. Damals in der Version 0.2 noch sehr absturzgefährdet, mittlerweile in der Version 1.1 sehr stabil.
Die Vorzüge sind neben Unabhängigkeit die freie Verfügbarkeit für viele Betriebssysteme durch Open Source und jede Menge Erweiterungen durch eine große Community. Die Erweiterungen lassen sich genauso einfach wie bei Firefox installieren.

Die Oberfläche ist ähnlich wie bei iTunes, intuitiv zu bedienen und lässt sich durch zahlreiche Erweiterungen ("Add-ons") optisch und funktionell verändern und erweitern. Standardmäßig lassen sich Songs über die von iTunes bekannte Listenansicht auswählen. Eine Ansicht für die aktuell gespielten Titel muss leider erst mit dem Add-on Now Playing List nachgerüstet werden. Weitere Plugins, die die Oberfläche erweitern sind zum Beispiel die Add-ons MediaFlow oder Album View zu nennen, die den Player um eine Coveransicht erweitern. Mit dem Song Notifier erhält man bei jedem Songwechsel den Titel und Ähnliches am Bildschirmrand eingeblendet (das Add-on lässt sich beliebig konfigurieren).
Songbird spielt von Haus aus MP3, MP4, OGG, FLAC und noch vieles mehr. Quicktime- und Windows Media-Dateien lassen sich unter Windows über Add-ons abspielen. Audio-CDs können aktuell nicht abgespielt werden, dieses Feature soll aber demnächst integriert werden. Audiodateien lassen sich nicht nur manuell importieren, Songbird kann auch automatisch einen Ordner auf Änderungen überwachen.
Sehr gut ist auch die Unterstützung für iPods und MTP-Player (z.B. Creative Zen, leider nur unter Windows) per Add-on. Hier werden die herstellereigenen Musikübertragungsprogramme wie iTunes endlich überlüssig.
Durch andere Add-ons lassen sich z.B. automatisch Songtexte anzeigen oder eine Last.fm-Unterstützung integrieren.
Songbird bietet außerdem noch einen integrierten Browser, der wie Firefox funktioniert. Die Besonderheit ist eine Leiste am unteren Bildschirmrand, in der alle auf der Webseite verfügbaren Musikdateien aufgelistet sind. Somit lassen sich Musikdateien direkt streamen und einfach auf der Festplatte abspeichern. Auch der Browser lässt sich erweitern.

Insgesamt ist mit Songbird ein sehr guter multifunktionaler Mediaplayer für Windows, Linux und Mac verfügbar. Ich kann ihn nur empfehlen, denn ich benutze zum Musikhören keine andere Software mehr. Durch die über 400 Add-ons ergeben sich große Erweiterungsmöglichkeiten, sodass man alles benötigte hinzufügen kann und das Programm immer schön schlank bleibt.

Download unter: http://getsongbird.com/