Mit MyGeoPosition gibt es einen kostenlosen Dienst, der es ermöglicht die Geokoordinaten von Adressen zu ermitteln. Um beispielsweise die Geokoordinaten vom Bundestag in Berlin zu ermitteln, muss man nur Berlin, Platz der Republik 1 eingeben. Anschließend werden die Geokoordinaten bzw. Geodaten (inklusive Bundesland, PLZ und Ortsteil wenn verfügbar), die entsprechenden META-Tags für eine Webseite, die KML-Datei und mehr zurückgegeben. Für zusätzlichen Datenschutz kann man eine "Unschärfe" hinzufügen, die aber letztlich nur Nachkommastellen der Geokoordinaten ausblendet.
Das Tool eignet sich gut wenn man beim Geocachen (beispielsweise mit TrekBuddy) noch einen speziellen Ort aufsuchen möchte, von welchem man aber nur die Adresse kennt.
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Mittwoch, 8. Juli 2009
Mittwoch, 17. Juni 2009
Testbericht: Blumax GPS-4043 Logger
Der Blumax GPS-4043 ist ein kleiner und handlicher GPS-Empfänger bzw. GPS-Logger mit 51 Kanälen und bietet alle wichtigen Funktionen. Deutsches Datenblatt siehe hier:
http://www.eurotronic.net/pdf_documents/produktanleitungen/pdf_deutsch/GPS_4043_logger_DE.pdf

Die Verarbeitung ist gut, der Akkudeckel sitzt (sehr) fest. Einzig der kleine LOG-NAV-OFF-Schalter an der Seite ist etwas leichtgängig, ich habe ihn aber noch nicht versehentlich betätigt. Mit dem Schiebeschalter kann man zwischen Navigationsmodus (NAV) und Loggingmodus (LOG) wählen. Im Loggingmodus ist gleichzeitig der Navigationsmodus aktiv, d.h. man kann gleichzeitig loggen und navigieren. Außerdem hat der Logger einen Knopf zum Erstellen von Wegpunkten. Die 3 Status-LEDs sind gut abzulesen und bieten sinnvolle Informationen über Akkustand, Bluetoothverbindung und GPS-Signal.
Der Empfang ist extrem gut, ein GPS-Signal steht auf freier Fläche schon nach 20s zur Verfügung und selbst in kleineren Gebäuden bekommt man noch einen relativ guten Empfang. Die Logger-Daten in dem groß ausgefallenen Speicher sind von guter Qualität.
Der Akku hält länger als 20h und lässt sich (wenn man sich beeilt) auch ohne Datenverlust wechseln. Er ist baugleich mit dem Akku Nokia BL-5C, mit welchem der Logger ebenfalls funktioniert. Der Akku wird im Gerät über Mini-USB aufgeladen, ein 230V-Netzteil und ein 12V-Adapter für's Auto liegen bei. Eine Besonderheit des Blumax GPS-4043 ist der Sleeping-Modus. Wenn eine gewisse Zeit lang keine Bluetoothverbindung besteht, schaltet der GPS-Logger automatisch in den Sleeping-Modus, sodass er weniger Strom verbraucht.
Die Bluetooth-Verbindung hat bei mir mit Notebook, Windows Mobile 2003-Pocket PC und Sony Ericsson-Handy auf Anhieb funktioniert und zeigt keine Schwächen. Auf einem Sony Ericsson-Handy lässt sich der Logger sehr gut mit TrekBuddy verwenden. Ich verwende diese Kombination beispielsweise für Geocaching.
Die mitgelieferte Windows-Software ist nicht so gut wie das Gerät gelungen: Sie arbeitet langsam, stürzt bei sehr großen Logs gelegentlich ab und hat Probleme beim Verbinden mit dem GPS-Logger. Im Grunde bietet sie aber die wichtigsten Funktionen, man muss sie nur mit Geduld bedienen. Mit ihr kann man den Speicher auslesen und löschen, sowie die Logging-Einstellungen ändern. Es lassen sich die Zeit zwischen zwei Logpunkten, der Abstand, der zwischen zwei Logpunkten sein muss damit geloggt wird, und die Geschwindigkeit, ab der geloggt wird, einstellen. Alternativ kann man das Gerät auch ohne die mitgelieferte Software per GPSBabel als "MTK Logger" auslesen, jedoch nicht konfigurieren oder den Speicher löschen. Das Gerät lässt sich auch nicht über Bluetooth auslesen.
Die Bedienungsanleitung (hier als Online-PDF) liegt bei, existiert aber nur auf (einfachem) Englisch - sie ist kurz und behandelt alle Funktionen des Geräts.
Insgesamt überzeugt der GPS-Logger in Funktionalität, Akkulaufzeit und Signalqualität, nur die Software weißt Schwächen auf. Für das Gerät spricht außerdem sein günstiger Preis von ca. 55€.
http://www.eurotronic.net/pdf_documents/produktanleitungen/pdf_deutsch/GPS_4043_logger_DE.pdf

Die Verarbeitung ist gut, der Akkudeckel sitzt (sehr) fest. Einzig der kleine LOG-NAV-OFF-Schalter an der Seite ist etwas leichtgängig, ich habe ihn aber noch nicht versehentlich betätigt. Mit dem Schiebeschalter kann man zwischen Navigationsmodus (NAV) und Loggingmodus (LOG) wählen. Im Loggingmodus ist gleichzeitig der Navigationsmodus aktiv, d.h. man kann gleichzeitig loggen und navigieren. Außerdem hat der Logger einen Knopf zum Erstellen von Wegpunkten. Die 3 Status-LEDs sind gut abzulesen und bieten sinnvolle Informationen über Akkustand, Bluetoothverbindung und GPS-Signal.
Der Empfang ist extrem gut, ein GPS-Signal steht auf freier Fläche schon nach 20s zur Verfügung und selbst in kleineren Gebäuden bekommt man noch einen relativ guten Empfang. Die Logger-Daten in dem groß ausgefallenen Speicher sind von guter Qualität.
Der Akku hält länger als 20h und lässt sich (wenn man sich beeilt) auch ohne Datenverlust wechseln. Er ist baugleich mit dem Akku Nokia BL-5C, mit welchem der Logger ebenfalls funktioniert. Der Akku wird im Gerät über Mini-USB aufgeladen, ein 230V-Netzteil und ein 12V-Adapter für's Auto liegen bei. Eine Besonderheit des Blumax GPS-4043 ist der Sleeping-Modus. Wenn eine gewisse Zeit lang keine Bluetoothverbindung besteht, schaltet der GPS-Logger automatisch in den Sleeping-Modus, sodass er weniger Strom verbraucht.
Die Bluetooth-Verbindung hat bei mir mit Notebook, Windows Mobile 2003-Pocket PC und Sony Ericsson-Handy auf Anhieb funktioniert und zeigt keine Schwächen. Auf einem Sony Ericsson-Handy lässt sich der Logger sehr gut mit TrekBuddy verwenden. Ich verwende diese Kombination beispielsweise für Geocaching.
Die mitgelieferte Windows-Software ist nicht so gut wie das Gerät gelungen: Sie arbeitet langsam, stürzt bei sehr großen Logs gelegentlich ab und hat Probleme beim Verbinden mit dem GPS-Logger. Im Grunde bietet sie aber die wichtigsten Funktionen, man muss sie nur mit Geduld bedienen. Mit ihr kann man den Speicher auslesen und löschen, sowie die Logging-Einstellungen ändern. Es lassen sich die Zeit zwischen zwei Logpunkten, der Abstand, der zwischen zwei Logpunkten sein muss damit geloggt wird, und die Geschwindigkeit, ab der geloggt wird, einstellen. Alternativ kann man das Gerät auch ohne die mitgelieferte Software per GPSBabel als "MTK Logger" auslesen, jedoch nicht konfigurieren oder den Speicher löschen. Das Gerät lässt sich auch nicht über Bluetooth auslesen.
Die Bedienungsanleitung (hier als Online-PDF) liegt bei, existiert aber nur auf (einfachem) Englisch - sie ist kurz und behandelt alle Funktionen des Geräts.
Insgesamt überzeugt der GPS-Logger in Funktionalität, Akkulaufzeit und Signalqualität, nur die Software weißt Schwächen auf. Für das Gerät spricht außerdem sein günstiger Preis von ca. 55€.
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Dienstag, 16. Juni 2009
Karten-Navigation auf Handys mit TrekBuddy
Bei Handys gibt es eine kostenlose und einfache Art Landkarten offline anzuzeigen. Das bedeutet, dass nicht wie bei der offiziellen Google Maps-Anwendung dauerhaft Traffic durch die Datenübertragung entsteht. Karten von kostenlosen Kartendiensten im Internet (Google Maps, Open Street Maps, Virtual Earth,...) werden einfach runtergeladen und auf das Handy überspielt. Das heißt jedoch auch, dass eine gewisse Menge an freiem Speicher bereit stehen muss. Eine Deutschlandkarte mit groben Überblick (rechts oben im Bild) belegt zwar nur 2 MB, eine detaillierte Karte von Deutschland (links oben im Bild) benötigt allerdings schon um die 370 MB Speicherplatz. Wenn man nun ein Handy mit GPS-Empfänger (egal ob integriert oder angebunden) besitzt, kann man jederzeit ohne Kosten eine Landkarte aufrufen und darauf navigieren. Ich benutze TrekBuddy auf meinem Sony Ericsson K550i und einem GPS-Empfänger und es funktioniert perfekt.

Benötigt wird das kostenlose Programm TrekBuddy. Es ist verfügbar für die meisten Handysysteme, darunter Symbian, Blackberry und Windows Mobile, sowie alle Handys, die Java-Programme ausführen können (z.B. Sony Ericsson-Handys). Es gibt auch eine Liste mit allen unterstützten Geräten.
Es bietet neben einer Kartendarstellung auch einen digitalen Kompass (links unten im Bild), Tracking- bzw. Logging-Möglichkeiten und einfache Navigation zu einem Punkt (rechts unten im Bild) oder entlang einer Route. Es verwendet zum Laden und Speichern von Routen und Punkten das universelle GPX-Format.
Zu TrekBuddy gibt es eine gute deutsche Einführung. Deswegen gehe ich jetzt hier nicht weiter auf die Installation und Konfiguration ein, da dies dort detailliert erklärt wird. Wichtig ist es, die ersten Einstellungen vorzunehmen, zum Beispiel die Ordnerstruktur zu erstellen. Wenn TrekBuddy erst einmal läuft, ist es weitgehend selbsterklärend. Durch Ausprobieren aller Knöpfe findet man schnell heraus, wie alles funktioniert. ;)
Um eine einfache Karte für TrekBuddy zu erstellen, eignet sich die Webseite GoogleMaps 2 TrekBuddy. Richtig interessant wird es aber erst bei der Erstellung von Atlanten. Ein TrekBuddy-Atlas enthält mehrere Karten in verschiedenen Zoomstufen und von verschiedenen Kartenservices. Ein Atlas lässt sich somit wesentlich einfacher benutzen, da man nicht dauernd eine neue Karte auswählen muss. Zum Erstellen eines Altanten benutzen wir das Programm Googleak, das leider nur für Windows verfügbar ist. Hierzu folgt demnächst noch ein kleines Googleak Tutorial.
Download-Links:

Benötigt wird das kostenlose Programm TrekBuddy. Es ist verfügbar für die meisten Handysysteme, darunter Symbian, Blackberry und Windows Mobile, sowie alle Handys, die Java-Programme ausführen können (z.B. Sony Ericsson-Handys). Es gibt auch eine Liste mit allen unterstützten Geräten.
Es bietet neben einer Kartendarstellung auch einen digitalen Kompass (links unten im Bild), Tracking- bzw. Logging-Möglichkeiten und einfache Navigation zu einem Punkt (rechts unten im Bild) oder entlang einer Route. Es verwendet zum Laden und Speichern von Routen und Punkten das universelle GPX-Format.
Zu TrekBuddy gibt es eine gute deutsche Einführung. Deswegen gehe ich jetzt hier nicht weiter auf die Installation und Konfiguration ein, da dies dort detailliert erklärt wird. Wichtig ist es, die ersten Einstellungen vorzunehmen, zum Beispiel die Ordnerstruktur zu erstellen. Wenn TrekBuddy erst einmal läuft, ist es weitgehend selbsterklärend. Durch Ausprobieren aller Knöpfe findet man schnell heraus, wie alles funktioniert. ;)
Um eine einfache Karte für TrekBuddy zu erstellen, eignet sich die Webseite GoogleMaps 2 TrekBuddy. Richtig interessant wird es aber erst bei der Erstellung von Atlanten. Ein TrekBuddy-Atlas enthält mehrere Karten in verschiedenen Zoomstufen und von verschiedenen Kartenservices. Ein Atlas lässt sich somit wesentlich einfacher benutzen, da man nicht dauernd eine neue Karte auswählen muss. Zum Erstellen eines Altanten benutzen wir das Programm Googleak, das leider nur für Windows verfügbar ist. Hierzu folgt demnächst noch ein kleines Googleak Tutorial.
Download-Links:
- TrekBuddy: http://wiki.trekbuddy.net/
- Googleak:
http://www.linuxtechs.net/kruch/tb/forum/viewtopic.php?p=7610Neuer Download-Link für Googleak (Download setzt kostenlose Registrierung im Forum voraus)
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